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Der Name des heute 50jährigen Autors ist mit Lernexperimenten an Tieren (Ratten und neuerdings Tauben) assoziert; deren Grundzüge wurden in dem 1938 erschienenen, höchst einflußreichen Buch „The Behavior of Organisms“ vorgelegt. Danach besitzt ein Organismus ein bestimmtes Repertoire von Verhaltensweisen, die zum Teil mit großer Regelmäßigkeit durch bestimmte Reize ausgelöst („respondent behavior“) und daher auch auf andere Reize konditioniert werden können. Der andere Teil des Repertoires besteht aus Verhaltensweisen („operant behavior“), die an sich selten und ohne spezifische Reizabhängigkeit (spontan) auftreten, die aber durch die Manipulation der auf sie folgenden Ereignisse („Lohn“ oder „Strafe“) unter die „Kontrolle“ bestimmter Reizkonstellationen gestellt werden können. Im Endeffekt steht der Organismus daher stets unter der Kontrolle seiner Umwelt und ihrer Reize; er ist gänzlich unfrei. Es fragt sich nur, ob ein bestimmter Organismus in planmäßiger oder in unsystematischer Weise der Reizkontrolle unterworfen wird.
Mit diesen Voraussetzungen geht Skinner nunmehr an das menschliche Verhalten heran: „Die Hypothese, daß der Mensch nicht frei sei, ist für die Anwendung der wissenschaftlichen Methode auf das menschliche Verhalten unentbehrlich. Die Idee des in seinem Innersten