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Die Arbeit interessiert weniger wegen ihrer Ergebnisse als wegen der — auch in der sich anschließenden Diskussion — deutlich werdenden gegenwärtigen psychosomatischen Tendenzen in den Vereinigten Staaten.
Verfasser, ein klinischer Psychologe, versucht an Hand von lediglich zwanzig Patienten mit Magengeschwüren und zwanzig Kontrollpersonen mit anderen psychosomatischen Krankheiten das ursprünglich von Alexander inaugurierte Spezificum des Konflikts wegen oralabhängiger Bedürfnisse bei Magengeschwürskranken zu erschüttern. Er geht dabei ausschließlich mit einer „Testbatterie“ vor (berichtet dabei nicht einmal die Geschechtsverteilung der vierzig Versuchspersonen) und kommt zu dem Schluß, daß eine Spezifität im Sinne Alexanders sich bei diesen Untersuchungen überhaupt nicht nachweisen ließ, sondern eher ein Konflikt wegen oralaggressiver Wünsche. Aber auch das letztere Ergebnis wird als fraglich bezeichnet. — Interessant ist dagegen, daß eine so dürftige Arbeit auf dem Kongreß der Psychosomatic Society in Atlantic City vorgetragen werden konnte. Die sich anschließende Diskussionsbemerkung kritisiert auch diese Tatsache und besonders die Fragwürdigkeit so einseitiger Testuntersuchungen überhaupt. Aber es ist doch bemerkenswerter, daß der hier zitierte Alexander in den letzten Jahren seine Spezifitätstheorie selbst erheblich eingeschränkt hat, wobei er vorwiegend auf genetische sowie örtliche anatomische und physiologische Faktoren meint Rücksicht nehmen zu müssen.