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Die Arbeit verdient Interesse wegen ihrer Form (ausführliche Wiedergabe eines Interviews im Beisein von Studenten und nachfolgende Diskussion) und als kasuistischer Beitrag einer Thyreotoxikose beim Mann. (Die dem Rez. bekannt gewordene tiefenphychologische Kasuistik berichtete immer nur von Frauen.) — Es wird deutlich zu machen versucht, daß sich der Patient durch frühes Selbständigwerden mit seiner Mutter identifizierte. Diese Identifizierung mit dem Weiblichen wird im Verhalten zu seinem Sohn dargestellt. Die Gefährdung dieser Beziehung infolge häuslicher Schwierigkeiten wird dann in einen wesentlichen Zusammenhang mit dem Beginn der Krankheit gesetzt.
Diese Folgerungen passen gut in das bisher erarbeitete psychosomatische Konzept der Thyreotoxikose. Aber gerade die Wiedergabe des Interviews zeigt auch die Art der Selektion in Frage und Antwort und kann als Einzelmitteilung nicht recht überzeugen, zumal diese Daten weder durch klininisches noch durch Traummaterial ergänzt werden.