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Nach einer Pause von 4 Jahren ist der deutschen Veröffentlichung von Sigmund Freuds persönlichen und wissenschaftlichen Mitteilungen an Wilhelm Fliess („Aus den Anfängen der Psychoanalyse“*) eine englische Übersetzung gefolgt. Sie hat den vereinfachten Titel: „Die Anfänge der Psychoanalyse“ („The Origins of Psychoanalysis“). Diese Unmittelbarkeit ist berechtigt; denn, wie die Herausgeber ankündigen, bringen diese Briefe und Abhandlungen „wie kein anderes verfügbares Material Ergänzungen zur Vor- und Frühgeschichte der Psychoanalyse, geben Einblick in bestimmte Phasen des Arbeitsvorgangs, von den ersten klinischen Eindrücken bis zur Formulierung der Theorie, zeigen Umwege und Abwege in der Hypothesen-bildung und machen das Bild des Schreibers in diesen schwierigen Jahren des Interessenwechsels von Physiologie und Neurologie zur Psychologie und Psychopathologie vor dem Leser lebendig“. Kein Referent könnte diese Formulierung an Prägnanz verbessern — „for better or for worse“ — er kann sie nur zu erweitern versuchen.
Der Mann, der diese Briefe schrieb, hatte zweimal den Wunsch geäußert, daß sie vernichtet werden sollten. Das erste Mal durch einen vermeintlichen Pakt mit seinem Korrespondenten, dessen Briefe er selbst nicht aufbewahrt hat. Zum andernmal, als die Briefe, nachdem sie Fliess' Tod und die Abwanderung seiner Familie aus Nazi-Deutschland überlebt hatten, ihren Weg in die Hände eines der Herausgeber fanden. Als wollten sie ihr tapferes Bestehen auf dieser Veröffentlichung teilweise gutmachen, versuchen die Herausgeber, den Leserkreis und damit die Verwendung des Werkes zu be-schränken, indem sie im Vorwort erklären, daß das hier Freigegebene „keinerlei sensationelles Material enthält“. Der englischen Übersetzung fügen sie einen besonderen Paragraphen hinzu, der den Leser mahnt, daß diese Briefe, wie frühere Enthüllungen aus Freuds Leben, wohl „gewisse Aspekte seiner Interessen und Nebenbeschäftigungen jener Zeit“ offenbaren, aber keineswegs die „Geheimnisse“ se