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Am 1. Juni 1954 fand in Paris, in Anwesenheit des Erziehungsministers und des Ministers für Gesundheit und Bevölkerungswesen, die offizielle Eröffnung des Institut de Psychoanalyse statt.
Das Institut liegt im Herzen des Quartier Latin, des Mittelpunktes der akademischen und humanistischen Traditionen von Paris, und besteht aus einer Ausbildungsstätte für Theorie und Praxis der Psychoanalyse — der einzigen in Frankreich, die von der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung anerkannt ist —, sowie einer Abteilung für psychoanalytische Beratung und Behandlung.
Zur Eröffnung sprachen Dr. Male, Präsident der Société Psychoanalytique de Paris, Dr. S. Nacht, Direktor des Institut de Psychoanalyse, Dr. Cenac, Oberarzt der Behandlungsabteilung, Madame Marie Bonaparte, Vizepräsidentin der Internationalen Vereinigung, und Dr. Jones, Ehrenpräsident der Intern. Psychoanalytischen Vereinigung. Die Tatsache, daß der Etat des Instituts vom Erziehungsministerium getragen wird, ist ein Beweis dafür, wie sehr das neue Institut in die allgemeine Entwicklung der Fachausbildung in Frankreich eingegangen ist. (Adresse des Instituts: 187, rue Saint-Jacques, Paris 5 e.)
Secrétaire Administratif Dr. H. Sauguet
Auf dem 6. Internationalen Kongreß für Individualpsychologie, der im Juli 1954 in Zürich tagte, wurde der frühere Internationale Verein für Individualpsychologie neugegründet. Paul Rom (London) gab in der Eröffnungssitzung den folgenden historischen Abriß: „Zu den ermutigenden Worten, die wir von Alfred Adler vernommen haben, gehört auch, daß wir nie einen Fall oder eine Sache aufgeben sollen, ehe wir nicht in unserem Bemühen darum ‚Blut geschwitzt‘ haben. Daran habe ich im Laufe der letzten drei Jahre manchmal gedacht bei meinen Bemühungen als vorläufiger Sekretär der Internationalen Vereinigung für Individualpsychologie, die Freunde in aller Welt zu einem Interna