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Mit dem Inhalt des vorliegenden Buches — es handelt sich dabei um eine Sammlung seit 1935 erschienener Aufsätze — beabsichtigt Verfasser die Aufgabe zu erfüllen, „die Tatsachen-Grundlagen einer Neurosenbetrachtung und Bearbeitung von einem ganzheitlichen universell-biologischen und insbesondere bionomen, das Seelische als biologische Höchstfunktion einschließenden Standpunkte aus kritisch darzustellen“. Dabei bezeichnet er im Vorwort sein Unternehmen ausdrücklich als „kurze Propädeutik“ der medizinischen Psychologie.
Einer definitorischen Umgrenzung des Begriffes Neurose und der Untersuchung der Reichweite seelischer Einflüsse auf Körperfunktionen — wobei auf die vielfältigen biologischen und psychologischen Forschungsrichtungen eingegangen wird — folgt ein Kapitel über den Aufbau der Neurosen. Dabei hält sich Verfasser an die von ihm geschaffene Einteilung in Fremd-, Rand-, Schicht- und Kernneurosen mit ihren unterschiedlichen therapeutischen Ansprüchen, und in historischer Folge finden wir weiter eine Skizzierung der bedeutenden Schulen mit den jeweils von ihnen vertretenen speziellen Neurosenlehren.
In dieser gutgelungenen propädeutischen Darstellung erscheint uns die Betonung der erblichen Disposition etwas