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Der Tafeln-Z-Test ist eine Kurzform des Rorschach-Tests. Z-Test heißt er nach seinem Urheber, Hans Zulliger. Tafeln-Test wird er benannt zum Unterschied vom Diapositiv-Test, dessen Kleckse zwar mit denen des Tafeln-Tests identisch sind, der aber ganzen Gruppen von Versuchspersonen als Projektionsbilder gezeigt wird.
„Der Z-Test war ursprünglich nur zur Auslese und Ausscheidung, zum „Aussieben“ geeigneter oder ungeeigneter Leute aus Gruppen gedacht“, schreibt Zulliger in seinem Vorwort. Und weiter unten: „Wohl wurden hie und da, gestützt auf eine Prüfung mit dem Z-Diapositiv-Test, auch individuelle Kurzgutachten ausgearbeitet. Indessen hatte ich mir nie träumen lassen, daß die drei Bilder des Z-Tests, ein brauchbarer „Kurztest“ werden könnten; dies zu entdecken war dem Institut für Psychologie und Charakterologie der Universität Freiburg im Breisgau vorbehalten, und es ist dessen Leiter Prof. Dr. Robert Heiss zu verdanken, daß dem Verlag die Herausgabe des Tests in Tafeln vorgeschlagen wurde“. Ein typisches, in der Geschichte der Wissenschaften nicht allzu seltenes Beispiel dafür, wie Drittpersonen Möglichkeiten zu entdecken vermögen, die einem geistigen Vater entgangen sind. Nun legt Zulliger in einem handlichen Bande das Ergebnis seiner jahrelangen Versuche und Erfahrungen mit dem zum Individualtest aufgerückten Kollektivtest vor.
Das Testmaterial besteht aus einer grauen, Helldunkelantworten leicht hervorrufenden Tafel; einer bunten Tafel, welche das scharfe Rot der Tafel II und III der Originalserie, eine klar umrissene, aber eher kleine Zwischenfigur, daneben grüne und braune Kleckse enthält und somit teils den Tafeln II und III, teils den Tafeln VIII-X Rorschach's gleicht und einer dritten Tafel, die der der Originalserie nachgebildet ist, d. h. leicht kinästhetisch gedeutet werden