You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Beide Autoren bringen kasuistische Beiträge zum Problem der Ätiologie und Therapie der psychogenen Sterilität, d. h. der Form der Unfruchtbarkeit, für die ein organisch bedingtes Konzeptionshindernis durch klinische Untersuchungen beider Partner ausgeschlossen werden konnte.
Die leichte Störbarkeit des hypophysärovariellen Regulationssystems durch seelische Belastungen kann heute als unbestritten gelten. Sie können zu hormonalen Dysregulationen führen, deren Folge häufig das Fehlen des Follikelsprungs in der Mitte des Zyklus darstellt. T scherne beobachtete, daß infolge seelischer Erschütterung (Verlust eines Kindes) das endokrine System gestört werden und eine psychogene Sterilität eintreten kann, deren pathophysiologisches Substrat im anovolatorischen, monophasischen Zyklus gefunden wird. Er berichtet über 6 Patientinnen, bei denen im Anschluß an eine Therapie mitgonadotropen Hormonen des Hypophysenvorderlappens der Zyklus biphasisch wurde und eine Konzeption eintrat, wobei er in 4 Fällen