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„Der Mensch, ein Geheimnis, eine weltoffene Beziehung“, bildet den Gegenstand
eines neuen Denkens in der Industrie, mit dem der Verfasser seine Leser nicht minder wie seine Freunde und Widersacher überrascht. Seine Bezeichnungen für psychologische Tatbestände fügen sich nicht ohne weiteres in die Begriffssysteme üblichen Denkens, aber sie bewirken eine Vertiefung der Einsicht und eine Erweiterung des Horizontes, wie sie selten zu finden sind. Staat und Gesellschaft, Individuum und Gemeinschaft, Kapital und Arbeit, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Betrieb und Unternehmer, Kirche, Geist und Seele werden einer Durchleuchtung unterzogen, die zu einer Wandlung unseres Weltbildes führen müßte, wenn unser Denken nicht an feste Geleise zu stark gebunden wäre. Ein erfahrener Sozialpolitiker und sozialer Volksbildner von hohem Ruf richtet seinen Appell an die „Generäle“ der Industrie, an das Unternehmertum und dessen Mitarbeiter, und dies in aufrüttelnder Darlegung der Folgen eines falschen Denkansatzes in der Einschätzung menschlicher Arbeitskraft im Raum der Technik. Sein Widerspruch bezweckt, dem Bewußtsein der Zeitgenossen die Einsicht in den Sinneszusammenhang von Raum und Zeit, von singularer, dualer, pluraler und kollektiver Struktur des unbekannten Wesens Mensch eindringlich darzustellen, um auf die Konsequenzen, die sich daraus für Ehe, Arbeit, Staat, für Wirtschaft und Industrie ergeben, hinzuführen.
Wer dieses Buch in die Hand nimmt — es sollte keinem Werksarzt, keinem Betriebsleiter, keinem Betriebspsychologen unbekannt bleiben —, der wird wünschen, es als Vademekum in greifbarer Nähe zu behalten. Es demonstriert die geistige Zeugungskraft der Industrie, das ökodynamische Gesetz des sozialen Organismus Betrieb und die Möglichkeit einer Sinnverwirklichung menschlicher Arbeit im Lebensraum der Industrie.