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Während Verfasser die Hypertension, soweit sie Manifestation einer Krankheit, wie etwa einer Nierenerkrankung, eines Nebennierentumors oder einer Läsion des Zwischenhirns ist, als symptomatischen Hochdruck aus seiner Betrachtung ausschließt, wendet er sich dem essentiellen Hochdruck zu, den er als „konstitutionelle“ Hypertonie bezeichnet.
Schon mit dieser Begriffsbestimmung setzt der Verfasser voraus, daß die essentielle Hypertonie erblich sei. Er glaubt, daß der normale Organismus einen relativ konstanten habituellen Blutdruck hat und stellt diese Beobachtung unter den Begriff der „Homeostasis“ (Cannon). Homeostasis ist die physiologische Grundlage eines allgemeineren biologischen Prinzips der Adaptationsfähigkeit lebender Organismen.
Im folgenden wendet sich der Verfasser dem Problem der Erblichkeit des konstitutionellen Hochdrucks zu und glaubt feststellen zu können, daß es ein genotypischer Defekt ist, der die Labilität der Blutdruckhomeostas verursacht.