You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
In der Zeit vom 26. bis 28. April 1956 findet in Freudenstadt ein Kongreß der „Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie“ statt. Als Rahmenthemen und Hauptreferenten sind bisher vorgesehen: für Donnerstag, den 26. April 1956, „Soziologie und Psychotherapie“ (Schelsky, Hamburg, und E. Höhn, Tübingen), für Freitag den 27. April 1956, „Psychosomatik“ (Laforgue, Casablanca, und Christian, Heidelberg), für Samstag, den 28. April 1956, „Klinische Psychotherapie bei Neurosen und Psychosen“ (Mauz, Münster, und Schulte, Gütersloh). Die Anmeldung von Vorträgen (Redezeit wenn möglich 20 Minuten) wird bis 1. März 1956 an Professor Dr. W. Th. Winkler, Univers.-Nervenklinik Tübingen, erbeten.
Einberufen von Dr. Denis Leigh, Psychiater am Maudsley-Hospital, und Dr. J. Groen, Arzt am Wilhelmina-Gasthuis, Amsterdam, fand am 22. und 23. April 1955 die erste europäische Konferenz für psychosomatische Forschung in den Räumen des Maudsley-Hospitals in London statt. Die Veranstaltung kam, mangels einer entsprechenden internationalen Organisation, auf sehr informelle Weise zustande. Durch Briefe an Forscher, die den Veranstaltern entweder persönlich oder durch Veröffentlichungen bekannt waren, wurde festgestellt, ob ein Bedürfnis nach einer solchen Aussprache bestand. Da fast alle Antworten positiv waren, trafen sich etwa 50 Forscher aus 12 europäischen Ländern zu einer zweitägigen Konferenz mit Referaten und Diskussionen. Anschließend an die wissenschaftlichen Sitzungen fand eine Geschäftssitzung statt.
Als die Konferenz schloß, ging das allgemeine Urteil unter den Teilnehmern dahin, daß das wissenschaftliche Niveau mindestens eines Teiles der Referate, die offene kritische Atmosphäre der Diskussionen und die Möglichkeit persönlicher Kontakte den Nutzen der Tagung voll erwiesen hätten. Auf der Geschäftssitzung wur