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In den letzten Jahren hat sich, in der Schweiz vor allem durch die Arbeiten von Hans Zulliger und Madeleine Rambert, die sogenannte Spieltherapie als die Methode der Kinder-Analyse durchgesetzt. Kurz zusammengefaßt ist dies jene Methode der psychologischen Behandlung, die, auf verbale Deutungen verzichtend, dem Kinde ermöglicht, seine Konflikte im Spiel darzustellen, durchzuleben. Durch das entsprechende Mitspielen des Psychotherapeuten werden diese Konflikte einer neuen Lösung zugeführt; so wird die Gesundung des kleinen Patienten angebahnt. Da die Kinder-Analyse ursprünglich auf Erfahrungen beruhte, die in Erwachsenen-Analysen gemacht worden waren, nahm man als gegeben an, daß das Kind sie ebenso verwerten werde und könne. Ist das zutreffend?
Der analysierte Erwachsene wird aus der gewonnenen Klärung der pathogenen Grundlagen seiner Neurose und mit Einsatz seines gestärkten Ichs trachten, diese Grundlagen wo immer möglich zu verändern, notfalls zu umgehen. Er wird eine neue, ihm adäquate, ihn nicht überfordernde Realität zu schaffen suchen. Oft wird gerade dieser reale Kampf um seine nun erkannten Möglichkeiten und Grenzen seine Ichstärke weiter erhöhen und dadurch die Resultate der Analyse verankern. Bieten sich auch dem Kinde solche unmittelbaren Möglichkeiten, die Resultate der Analyse in sein Leben umzusetzen? Im allgemeinen hat es deren keine, mindestens nicht bis zur Pubertät, oft noch über sie hinaus. So ist es ihm verwehrt, von der durch die Analyse neu gewonnenen Basis aus seine Umwelt derart zu gestalten, daß sie nicht wieder neue — wenn auch vielleicht anders formulierte — pathogene Konflikte entstehen läßt. Dies ist wohl mit ein Grund, weshalb nicht selten eine geglückt aussehende Kinderanalyse zwar das Ausgangssymptom beseitigt, dann aber nach kürzerer oder längerer Frist ein neues Symptom (bei Bettnässern nicht selten z. B. zwangshaftes Naschen) und viele andere auftreten läßt.
Diese Erfahrungen ließen in neuer Zeit nach Wegen suchen, die die Analyse d