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Es ist sicherlich kein Zufall, daß die psychoanalytischen Arbeiten verschiedener Gruppen sich um das Problem der Objekt-Beziehungen zentrieren. Das gilt zunächst für die englische Schule, die, im Anschluß an Melanie Klein (14), ihre Studien auf das Problem der Beziehung zum Teilobjekt orientiert hat. Die von Anna Freud (10) ausgehende amerikanische Schule, deren Hauptvertreter Hartmann, Loewenstein, Kris (13) und Spitz (25) sind, widmet sich in ihren Arbeiten, die man als genetische Psychoanalyse zu bezeichnen pflegt, der direkten Beobachtung des Säuglings und versucht, daraus Rückschlüsse auf die Genese der ersten Objektbeziehungen zu ziehen.
In Frankreich haben sich die Studien unserer Gruppe1 in eigenständiger Richtung entwickelt. Einesteils sind hier die klinischen und technischen Arbeiten über die pathologische Strukturierung des Ich, welche in ihrer Funktion als Abstand vom Objekt betrachtet wurde, zu erwähnen; Bouvet (5) hat z. B. die Beziehung im Abstand als charakteristisch für das Ich der Zwangsneurose definiert. Im vergangenen Jahr haben Marty und Fain ihrerseits die Rolle der Motilität in den Objektbeziehungen untersucht. Eine Reihe von methodologischen Arbeiten zu diesem Problem wurden ferner von Nacht (19) eingeleitet, als er vor vier Jahren in Amsterdam einen Vortrag über „Die neuen psychoanalytischen Theorien des Ich und ihre Rückwirkung auf die methodologische Orientierung“ hielt. Als in diese Richtung gehörend wären noch die Arbeiten von Marty und Fain 18), Ajuriaguerra (2), Diatkine und von mir selbst (16) zu erwähnen.
Die kürzliche Lektüre einer Reihe von Veröffentlichungen haben mich dazu veranlaßt, über die Probleme der frühen Objektbeziehungen nachzudenken, und es scheint interessant, hier einige der neueren Gesichtspunkte vorzutragen und Überlegungen bezüglich ihrer theoretischen und technischen Bedeutung anzustellen.
Ehe wir dazu übergehen, die jüngsten Arbeiten zu dieser Frage anzuführen, wollen wir kurz die Entwicklungsgeschichte der psychoan