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Stern hat sich zur Mitarbeit an dem bedeutungsvollen Werke die namhaftesten Test-Kenner verpflichtet, die nun in relativ kurzgefaßten Abschnitten darzustellen suchen, was der von ihnen benutzte Test leistet, wie man mit ihm arbeitet, und wie man seine Ergebnisse bei der Gutachtertätigkeit usw. einbaut. — Im ersten Teil wird über Allgemeines abgehandelt. Stern umreißt den Aufgaben-kreis der klinischen Psychologie und handelt ab über die Bedeutung der Anamnese und der klinischen Beobachtung, und Gayral gibt einen geschichtlichen Überblick der Testmethoden. — Im zweiten Teil werden Intelligenz- und Leistungstests vorgeführt. Stern erläutert den Binet-Simon-Test und ähnliche Methoden, Rausch de Traubenburg stellt die nicht verbalen, die ‚stummen‘ Tests vor, und Gesell und Hetzer äußern sich über die Entwicklungsdiagnose bei Säug-lingen und Kleinkindern. Weider bespricht den Wechsler-Bellevue-Test, dessen deutsche Ausgabe beim Verlag Huber/Bern soeben herausgekommen ist. Fontès trägt eine Untersuchung der Entwicklung der Motorik bei, und Fischer erläutert die mathematisch-statistischen Methoden und die Faktorenanalyse.
Der dritte Teil umfaßt die Persönlichkeits- und Charaktertests. Stern gibt eine Übersicht über die wichtigsten Verfahren und eine Vorbemerkung zur nachfolgenden Arbeit von Hathaway über den Minnesota Multyphasic Personality Inventory. Darüber veröffentlichen Gayral und Carry instruktive Beispiele. Es folgt eine Abhandlung von Stern über Fragebogen. Kretschmer jun. behandelt den Jungschen Assoziations-versuch und Gayral den myokinetischen Test von Mira. Schließlich legt Baum-garten-Tramer, nachdem sie eine allgemeine Einführung in die evokativen Tests gegeben, ihren Katalog-Test und Sprüchetest dar. — Diese Aufzählung mag beweisen, wie reichhaltig das Werk, von dem vorläufig nur der erste Halbband des Bandes I vorliegt, geplant ist. Kritik: Es ist selbstverständlich — und dies muß immer wieder gesagt werden —, daß die Tests
nichts mehr als nur Hilfsmittel zur