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Zwei Möglichkeiten der Beobachtung liegen unserem Wissen über die Psychologie der Hypnose zugrunde: Die Erfahrungen hypnotisierter Patienten, die sie dem Arzt mitteilen; und das Selbsterleben in der Hypnose. Die ersteren sind von vielen Forschern in der Literatur ausführlich dargestellt. Das Selbsterleben ist dagegen nur spärlich dokumentiert, wenngleich es von Autoren verlangt wird, um die Hypnose in der Praxis richtig zu handhaben. (Anm.: Sollten sich die Forscher vor ihrer eigenen Magie fürchten?)
Stokvis bringt in seiner Arbeit das Selbsterleben einer (psychoanalysierten) Philologin während experimenteller Hypnotisierungen anläßlich eines Ärzte-kurses. Ihre Wahrnehmungen werden vom Verfasser jeweils interpretiert, z. B. als „innere Bereitschaft“, „Verge-waltigungsangst“, „Widerstand“, „positive Übertragung“. Alle bekannten Phänomene der Hypnosesituation finden sich in dieser Selbstdarstellung; es erübrigt sich, sie hier einzeln zu referieren.
Aus den Schlußfolgerungen dieser Versuche soll nur ein Punkt angeführt werden, der die tatsächliche Situation gar nicht treffender erhellen könnte:
„Der Hypnotisierte benimmt sich s o (vom Ref. gesperrt) dem Hypnotisator zuliebe; erreichte Resultate sind durch eine mehr oder weniger absichtliche (bewußte) Autosuggestion zustande gekommen; auf diese Weise entstehen übrigens alle hypnotischen Vorgänge“.
Wohl nicht alle Hypnotiseure arbeiten auf der Grundlage einer so offenen Selbsterkenntnis.