You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Verfasser weist auf die Heimwehreaktionen erkrankter Säuglinge hin, die bei der Entlassung aus dem Krankenhaus als Folge des Verlustes der Geborgenheit und Stetigkeit in der Betreuung auftraten. Sie äußerten sich in Verstörung, Verwirrung und zunehmender ängstlicher Unruhe des Kindes. Klinisch trat teilweise das Bild einer schweren körperlichen Allgemeinstörung auf, die zum Teil mit anhaltendem Erbrechen und Durchfällen verbunden war. Bei einer bedrohlichen Entwicklung erforderten sie zunächst eine erneute Krankenhaus-einweisung des Kindes. In anderen Fällen dauerte es Wochen, bis die Kinder zu Hause ihre Wesensänderungen ablegten.
Dagegen stellen sich bei älteren Säug-lingen und Kleinkindern bei der Kran-kenhausaufnahme als Reaktion auf den Verlust der Mutter heftige affektive Heimwehreaktionen aller Schweregrade