You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Im amerikanischen psychologischen Schrifttum mehren sich seit einigen Jahren die „Lesebücher“, welche repräsentative Untersuchungen oder Abhandlungen aus Zeitschriften oder vergessenen Büchern teils zum Leben wiedererwecken, teils einem erweiterten Leserkreis zugänglich machen. Die von Newcomb und andern besorgte Herausgabe von repräsentativen sozialpsychologischen Texten erlangte schon vor längerer Zeit internationale Geltung, eine Auswahl von Murray und Kluckhohn macht mit bedeutsamen sozialanthropologischen Quellen bekannt, Meville Marx stellte Texte zusammen, die über die psychologische Theorienbildung im allgemeinen, über die innerhalb der behavioristischen und operationstischen Arbeitsrichtungen insbesondere informieren, McClelland und andere widmeten dem, was sie unter „Motivation“ verstehen, mehr oder minder kompetente „Readers“ und Mead und Wolfenstein stellten ein solches Lesebuch in den Dienst der Propagierung ihrer Methode und ihres Forschungsansatzes. In einer Zeit, da es dem einzelnen, etwa gerade praktisch tätigen Psychologen kaum mehr möglich ist, sämtliche Originalarbeiten zu verfolgen, erfüllen derartige Auswahlen zweifellos eine wesentliche Aufgabe. Für den internationalen Gedankenaustausch ermöglichen sie, an sonst nur schwer zugängliche Quellen heranzukommen.
Das Buch von Brand ist wahrscheinlich