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Die Arbeit bringt Angaben über Methodik und Beobachtungen bei der Psychotherapie von etwa zwanzig meistenteils erfolglos vorbehandelten chronischen Schizophrenen (Hebephrene, Katatone, Paranoide und Wahnkranke). Die Berichtszeit erstreckt sich über ca. 3 Jahre. Unter der Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegern und übrigem Hilfspersonal, Einzel- und Gruppentherapie wurden einige der Kranken geheilt, andere entscheidend gebessert.
I. Die Welt der Schizophreniekranken: Die Verfasser sind von der Psychogenese der schizophrenen Störungen überzeugt, halten diese für sinnfällig und erklärbar aus den früheren Erfahrungen des Kranken. Die dabei maßgebliche Früherfahrung ist immer ein unbewältigtes Erlebnis des Ausgesetztseins im ersten Säuglingsalter. Die hieraus resultierenden Welterfahrungen sind: Aufgegeben und frustriert sein (Verlassenheit), sich nicht distanzieren können von dieser unheimlichen Welt; unfähig sein zur „oralen Befriedigung“. Die klinischen Symptome, von der affektiven Indifferenz (Affektstarre und -leere) bis zur Verweigerung der Nahrungsaufnahme, sind hierfür kennzeichnend. Der schizophrene Kranke erlebt die gesamte Welt gewissermaßen als eine Mutter, die sich versagt, die ihm fremd und unheimlich ist. Der vom Therapeuten angebahnte Kontakt wird von dem mißtrauischen Kranken zugleich gesucht und auch blockiert und zerstört. Die hier zugrunde liegenden Zusammenhänge werden oft aus praeverbalen Äußerungen ersichtlich, bei Katatonen aus deren Starre und Pseudodemenz, die als Ausdruck einer elementaren Hilflosigkeit zu verstehen sind, bei Wahnkranken bisweilen wörtlich oder symbolhaft ausgesprochen.
Die Kranken waren dieser feindlichen Welt schon zu einem so frühen Zeitpunkt ihres Daseins ausgesetzt, daß es ihnen unmöglich war, sich normal zu entwickeln: Sie blieben auf diese Stufe einer archaischen Strukturarmut fixiert und sind zufolge ihrer vollständigen Abhängigkeit persönlich mit dieser schlimmen Welt identisch. Zwischen der ord-nungslosen Leere der Umwelt u