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Das vorliegende Heft ist dem Leitthema der Hauterkrankungen gewidmet. E. Stern gibt an Hand eigener Untersuchungen und unter Berücksichtigung des neueren Schrifttums ein Übersichts-referat. H. Freyberger und H. Häfner aus der Tübinger Nervenklinik bringen einen Beitrag über psychosomatische Zusammenhänge bei Urticaria und Quincke-Ödem. Die in engerem Sinne analytische Thematik bei den sogenannten endogenen Ekzemen behandelt Krichhauff vom Berliner Zentralinstitut mit einer Arbeit über genetische und neurosenstrukturelle Faktoren.
Stern weist darauf hin, daß die Rolle emotioneller Faktoren nicht zu überschätzen, aber auch nicht zu unterschätzen sei. Die Ursachen von Hauterkrankungen seien außerordentlich komplex, und fast alle können eine emotionelle und eine materielle Grundlage haben oder auf eine je verschiedene Verbindung beider Faktoren zurückzuführen sein. Die Beobachtung seines Krankengutes durch Exploration und Test ist zentriert auf folgende Fragen: Lassen sich bestimmte Kindheitsfaktoren mit großer Häufigkeit bei den einzelnen Hauterkrankungen nachweisen? Ging der Erkrankung irgendein affektiver Schock voraus? Wie ist das Ehe- und Sexual-leben des Kranken? Lassen sich sonstige