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Ein Beitrag zur psychotherapeutischen Behandlung eines Ekzem-Patienten läßt es ratsam erscheinen, einige Positionen festzulegen, damit für das Verstehen und die Diskussion auch mit den dermatologischen Fachvertretern ein einigermaßen tragfähiger Boden geschaffen wird. Die in der nur somatischen Behandlung des Gegenstandes schon bestehende babylonische Sprachverwirrung droht sonst in ein völliges Aneinander-Vorbeireden auszuarten, wenn auch noch der Psychoanalytiker die Differenziertheit seiner eigenen Fachterminologie daruntermischt, hinter der ja eine für die somatische Medizin bisher weitgehend unbekannt gebliebene Weise des Anschauens und Verstehens von Krankheit steht.
Es werden daher zunächst die objektiven klinischen Daten der von uns behandelten Patientin gegeben, damit klar wird, um welchen somatischen Tatbestand es sich handelt. Ein Überblick über die somatische und psychologische Ekzempathogenese soll zum einen der Erkrankung der Patientin ihren Standort, d. h. die Diagnose geben, zum andern aber auch die Berührungspunkte somatisch-psychologischer Betrachtungsweise aufzeigen, die es uns sinnvoll und aussichtsreich erscheinen lassen, Kranke mit pathologischen Hauterscheinungen einer psychotherapeutischen Behandlung zu unterziehen. Im Behandlungsverlauf versuchen wir dann alles Wesentliche darzustellen, was für die individuelle Pathogenese und die Voraussetzungen einer Heilung von Bedeutung war.
Die bei Behandlungsbeginn 25jährige Patientin wurde uns von einer dermatologischen Fachklinik mit der Diagnose „Ekzem beider Hände“ überwiesen.
In der Aszendenz und in der Familie litt niemand an Ekzem oder Asthma. Auch die Patientin war bis zum jetzigen Erkrankungsbeginn frei von allergischen Manifestationen. Sie berichtet, daß sie mit 4 Jahren einen Ausschlag auf dem Kopf hatte, der unter Behandlung nach kurzer Zeit abheilte. An sonstigen Erkrankungen sind erwähnenswert, daß sie seit der Postpubertät neben einer Neigung zu Obstipation unter Magenbeschwerden litt und a