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Über die Resultate von sogenannten Kurztherapien sind in der Literatur wenig Arbeiten zu finden, obwohl es sich um jene Form von Psychotherapie handelt, die am häufigsten angewendet wird und von jeher in die Domäne des guten Hausarztes gehört. Die meisten der vorhandenen Arbeiten weisen bezüglich Krankengut, therapeutischem Vorgehen, Diagnosestellung sowie der Art und Weise der Erfolgsbeurteilung so große Unterschiede auf, daß ein Vergleich der erzielten Resultate sehr schwierig ist.
Göring berichtet über die Ergebnisse tiefenpsychologischer Behandlung bei Neurosen, wobei er bei durchschnittlich 2 Sitzungen wöchentlich bei der Mehrzahl der Patienten auf eine Behandlungszeit von weniger als 4 Monaten kommt. Es zeigte sich dabei, daß die Therapieresultate bei längerer Behandlungsdauer nicht besser werden. Schlecht sind sie vor allem in Fällen, wo „eine konstitutionelle Psychopathie“ neben den Umweltwirkungen eine Rolle spielt. Boehm kommt demgegenüber bei einer Behandlungsdauer von 41-75 Sitzungen zum Schluß, daß die meisten Therapien zu früh abgebrochen worden seien und man bei ihrer Weiterführung ein besseres Resultat hätte erzielen können. Teirich berichtet über poliklinische Psychotherapien mit durchschnittlich 2-3 Sitzungen. Langen und Volhard betonen in ihrem Erfahrungsbericht über 200 ambulante psychotherapeutische Behandlungen mit durchschnittlich 13 Sitzungen in 4-6 Wochen die Unabhängigkeit des Behandlungsergebnisses von der aufgewendeten Zeit und die schlechte Beeinflußbarkeit von Kranken, bei denen der pathogene Konflikt auf die Kindheit zurückgeht.
Einige wertvolle grundsätzliche Überlegungen zum Vergleich der Therapieerfolge verschiedener Autoren und eine ausführliche Zusammenstellung derselben finden sich in einer Arbeit von Langen und Veit, wo die wichtigsten Veröffentlichungen über psychotherapeutische Behandlungsresultate aufgezählt sind.
Abgesehen von den Erfolgsstatistiken geht es uns aber um die Frage, auf welche Weise die Kurztherapi