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In der vorliegenden Monographie werden die Ergebnisse zweier Forschungsprojekte „Prediction of Psychosis in Children“ und „Level of Schizophrenic Involvement in Adults“ dargestellt und diskutiert. Es sind sehr sorgfältige, über fünf Jahre sich erstreckende Studien, deren Vergleichsgrundlagen die unter Leitung des bekannten Psychologen und Rorschachforschers S. J. Beck arbeitenden Psychiater, Psychologen und Social Workers erst durch Exploration und Rorschachtestung von 155 normalen Kindern und 157 normalen Erwachsenen erarbeitet hatten. Anschließend ging man an die Analyse von Krankengeschichten solcher ehemaliger, als schizophren diagnostizierter Patienten des Michael-Rees-Hospitals der Chicagoer Universität, bei denen neben den psychiatrischen Explorationen Rorschachpsychogramme vorlagen. Außerdem wurden alle erreichbaren Patienten psychiatrisch erneut begutachtet und rorschachgetestet. Insgesamt wurden auf diese Weise 50 Erwachsene und 60 Kinder als schizophren diagnostiziert—wobei für den deutschen Leser anzumerken ist, daß nach der in den Vereinigten Staaten gebräuchlichen Klassifikation auch solche Patienten schizophren genannt werden, die hierzulande nur für hochgradig schizoid gelten.
Der klinisch-psychiatrische Befund wurde den Anregungen R. R. Grinkers folgend auf vier Hauptkategorien hin geprüft: 1. Art und Ausmaß von Ichfunktionsstörung, 2. Reifungsgrad der emotionalen Organisation, 3. Art und Stärke der Ichabwehrmechanismen, 4. Art der restitutiven Kräfte. An Hand der so gewonnenen Befunde und unter Benutzung der in der Schizophrenie-Literatur niedergelegten Erfahrungen wurde schließlich eine Liste von 120 einzelnen Verhaltenszügen aufgestellt, die gewissermaßen das Koordinatensystem bilden, welches, falls man noch eine geschätzte Graduierung der Stärke der in Frage stehenden Verhaltensweise einführt, Art und Ausmaß der für den jeweiligen Kranken typischen Verhaltensweisen zu erfassen erlaubte.
Die Rorschachpsychologen ihrerseits formulierten ihre Testerg