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Mary, 27 Jahre alt, als sie ihre Analyse begann, war das Kind einfacher Eltern. Sie wurde in Wales geboren und wuchs dort auf, des Vaters Familie war wallisisch. — Marys erste Ehe war auf beiderseitigem Wunsch geschieden worden; als sie im Dezember 1948 zu mir kam, lebte sie mit Andrew, der auf seine Scheidung wartete und sie dann heiratete. Er hatte einen Sohn aus erster Ehe, Stefan, der in Marys Leben eine wichtige Rolle spielt. — Sie hatte bereits 3 Fehlgeburten gehabt und hatte während ihrer Behandlung 3 weitere. Es war ihr vom … Hospital geraten worden, analytische Hilfe in Anspruch zu nehmen, da bei ihr organisch alles in Ordnung sei. Sie kam zu mir, auch weil sie sich „nicht sicher fühlte“, wie andere Leute, und weil sie unter Schlafstörungen litt.
Bei der ersten Besprechung erschien sie mir als eine „normale Neurotikerin“, sehr gehemmt, hübsch, fein im Aussehen und gebildet in ihrer Sprache. Man konnte sie kaum für die Tochter eines ungelernten Arbeiters und eines früheren Kindermädchens halten. Ich erfuhr jedoch bald, wie groß ihre Fähigkeit war, zu dissimulieren.
Als erste Assoziation brachte sie eine Erinnerung, ungefähr aus ihrem 3. Lebensjahr; sie lief hinter ihrem Vater her, um seinen Penis zu betrachten und zu berühren. Der Vater rannte angstvoll die Treppe hinauf und schloß sich im Schlafzimmer ein. Mary, verzweifelt, fiel die Treppe herunter, wobei sie mit dem Kopf auf jeder Stufe aufstieß, unten blieb sie, außer sich vor Angst, liegen. Die erschreckte Mutter befolgte den Rat eines Apothekers, Mary mindestens 24 Stunden herumzutragen, um das Kind am Einschlafen zu verhindern, da dies unweigerlich entweder zum Tode oder zu einer ernsten Gehirnstörung führen würde. — Mary erinnerte sich der Qual, wach gehalten zu werden, und an ihre Überzeugung, daß der Fall eine gerechte Strafe für ihr sündiges Begehren darstellte. Das Schlimmste jedoch war für sie, daß der Vater seinen kostbaren Besitz für sich behalten wollte, anstatt ihn selbstverständlich mit ihr z