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Das Buch enthält 17 Arbeiten verschiedener Autoren zu den Themen: allgemeine Probleme der Perversionen, Homosexualität, Sydomasochismus, andere Formen von Perversionen und schließlich Therapie. Den Herausgebern gelang es, aus den Beiträgen bekannter Psychoanalytiker eine vorzügliche Darstellung der gegenwärtigen psychoanalytischen Perversionslehre in Theorie und Praxis zu vermitteln. Die Aufgabe, aus 17 Beiträgen ein strukturiertes Ganzes zu gestalten, wurde ihnen dadurch erleichtert, daß alle Autoren die seit mehr als 50 Jahren (seit dem Erscheinen von Freuds 3 Abhandlungen zur Sexualtheorie) erarbeiteten gleichen Grundkonzeptionen zum Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen genommen haben.
Eine Besprechung dieses Buches wird unmöglich jedem der Autoren gerecht werden können. Wir beschränken uns darauf, einige übergeordnete Ideen hervorzuheben, die der psychoanalytischen Perversionslehre das Gepräge geben und die man auch als gemeinsame Nenner der vorliegenden Arbeiten finden kann.
Auf einen Beziehungspunkt verweisen alle Arbeiten: es kann keine Perversion interpretiert werden, „es sei denn im Hinblick auf die Realität der ödipalen