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Es handelt sich hier um die erste Veröffentlichung der „Société Française de Psychanalyse“, einer Gruppe von Analytikern, die sich im Jahre 1953 von der „Société Psychanalytique de Paris“ abgespalten hat.
Das Thema dieses ersten Bandes, dem in unregelmäßigen Abständen andere folgen sollen, ist der Bedeutung der Rede und Sprache in der psychoanalytischen Theorie und Behandlung gewidrmet. Kein Analytiker kann ohne Interesse an diesem Thema vorbeigehen, denn es ist ja vor allem durch das Medium des Wortes, daß er Zugang zu gewinnen sucht zu all den dynamisch-ökonomischen Verwicklungen, die den Patienten zu ihm geführt haben, und es ist durch das gesprochene Wort, daß er ihn von seinem Kranksein zu befreien versuchen wird.
Wenn man von dieser Voraussetzung, her an das Buch herantritt, so wird man es sicherlich mit einer gewissen Enttäuschung wieder fortlegen. Nur ein einziger Aufsatz, von D. Legache: „Sur le polyglottisme dans l'analyse“, nimmt direkt Bezug auf die psychoanalytische Klinik. In seiner therapeutischen Tätigkeit sah Legache sich oft vor die schwierige Entscheidung gestellt, welche Sprache zur Behandlungssprache gewählt werden sollte: sei es, daß der Patient oder der Arzt eine andere Sprache als die Muttersprache benutzten, evtl. beide diese nicht benutzten, unter Umständen sogar beide nicht in derselben Sprache den Dialog führten. Dadurch entstehen oft besondere technische Probleme, die fördernd oder hemmend in den Verlauf der Analyse eingreifen können. Wahl und Wechsel der Sprache von einer zur