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Der Verfasser hat die 1950 anläßlich des ersten psychiatrischen Weltkongresses in Paris veranstaltete internationale Ausstellung psychopathologischer Kunst zum Ausgangspunkt seiner Arbeit gewählt. Es waren damals rund 2000 Werke, von etwa 350 verschiedenen Kranken herrührend, gesammelt worden.
Im ersten Teil gibt der Verfasser eine Darstellung von 318 Kranken, der an ihnen gemachten klinischen Beobachtungen, die Kommentare der Kranken zu ihren Schöpfungen und die Ausdeutung dieser durch die behandelnden Ärzte. Er konnte sich dabei nicht nur auf das ausgestellte Material und die diesem zugefügten Beschreibungen stützen, sondern auch auf direkte Auskünfte seitens der Psychiater, die sich an der Ausstellung beteiligt hatten.
Bleibt der erste Teil des Buches objektiv beschreibend, so gibt der zweite Teil eine eingeheode Studie über die psychopathologische Kunst ganz allgemein, sich dabei immer wieder auf das ausgestellte Material beziehend — von dem 169 Abbildungen in Schwarz-Weiß dem Buche beigefügt wurden —, auf die internationale Literatur zum vorliegenden Thema und, was uns als besonders