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Diese beiden Bände enthalten Arbeiten, die D. W. Winnicott in den letzten 12 Jahren veröffentlicht hat. Der erste Band unter dem Titel „Das Kind und die Familie“ enthält Rundfunkvorträge und ist, wie der Untertitel besagt, den frühesten Beziehungen gewidmet. Dieser Band hat den Charakter des gesprochenen Wortes beibehalten, mit dessen Hilfe Winnicott am besten zu vermitteln versteht. Er hat die Fähigkeit, in einfacher Sprache mitzuteilen, ohne dabei auf seine Zuhörer „herunterzusprechen“. In erster Linie wendet er sich an Mütter, und er versteht es ausgezeichnet, Kontakt mit ihnen herzustellen. Er entschuldigt sich, als Mann zu Frauen über Kinder zu sprechen; als Mann, dem das Erlebnis, ein Stück seines Ichs als Baby im Arm zu halten, verschlossen ist. Das. Buch ist aber keines der gewöhnlichen Werke über Kindererziehung. Ratschläge, wenn sie überhaupt gegeben werden, sind spärlich. Es ist vielmehr ein Versuch, der Mutter zu helfen, ihr Kind zu verstehen, oder genauer gesagt, ihre eigenen Gefühle für das Kind zu verstehen und ihnen zu vertrauen. Winnicott stellt die natürliche Liebe der Mutter für ihr Kind in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Eine Mutter, die ihr Kind versteht und ihren eigenen Gefühlen traut, verfügt über das beste Milieu, in dem sich eine gute Kind-Mutterbeziehung entwickeln kann. Sie ist die „gute Mutter“.
Winnicotts Darstellung des Verhaltens des Kindes, selbst des Neugeborenen, ist so lebendig, daß schwierige und schwerverständliche Begriffe in überraschender Weise klarwerden. Weil er technische Begriffe vermeidet und sich ganz mit der Mutter identifiziert, ist es ihm möglich, diese Geschehnisse lebendig zu beschreiben. In den ersten Objektbeziehungen des Kindes stellt er dar, wie Lippen und Hände nach der Brust suchen und wie die vielen Sinneseindrücke, die scheinbar unkoordiniert auf das Kleinkind einstürmen, sich schließlich durch die integrierende Liebe der Mutter zu einem Ganzen verbinden, die da ist, wann immer sie gebraucht wird. Er w