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Vor kaum einem Jahr hat ein Vertreter der ehemaligen Wiener psychoanalytischen Schule, E. Bergler, ein Buch über den Humor erscheinen lassen (s. Ref. Psyche X/12, März 1597). Wir haben nun nach so kurzer Zeit das Vergnügen, ein zweites Buch aus der früheren Berliner Schule über das gleiche Thema referieren zu können.
Das äußere Bild beider Bücher ist recht ähnlich, die große innere Verschiedenheit zeigt aber, wie erfreulich differenziert auch streng analytische Forschung je nach Persönlichkeit und Erfahrungsmaterial des Autors ist. Wir glauben dies als ein Zeichen für die unveränderte Lebendigkeit und ständige Entwicklung des psychoanalytischen Lehrgebäudes auffassen zu können.
Auch Grotjahn greift zum Teil auf eigene, frühere Arbeiten zurück, seine Darstellung ist aber mehr referierend als die eigenwillige von Bergler.
Die Kapitelüberschriften geben ein Bild des erfaßten Gebietes: Freud und die Psychoanalyse des Witzes. Der Sinn für Humor und seine Beziehungen zu Charakter