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Die Autoren bezeichnen ihre Untersuchung über Übereinstimmungen in den Grundformen von Phantasie und Verhalten (pattering of phantasy and behavior) in zwei oder mehr Generationen der gleichen Familien als ersten Versuch dieser Art. Daß Wünsche und Phantasien der Eltern das Kind in typischer Weise beeinflussen, daß Kinder verdrängte Bedürfnisse der Mutter manchmal wörtlich zu erfüllen gedrängt sind, ist analytisch weitgehend belegt. Es wird u. a. auf Arbeiten von Melitta Sperling, Else Frenkel-Brunswick sowie von J. Henry und S. Warson hingewiesen, die als Anthropologen die Übertragung von Verhaltensformen auf lange Zeiträume untersuchten und die Hypothese entwickelten, daß bestimmte zwischenmenschliche Verhaltensweisen und wechselseitige Beeinflussungsmethoden generationenlang eine Familie charakterisieren und daß es entsprechend Kernneurosen gibt, die Ausdruck einer ganzen Familie und nicht eines einzelnen Individuums sind.
Die vorliegende Untersuchung wurde von einem Psychiater und einem Psychologen durchgeführt. Der erstere arbeitete mit sogenannten psychiatrischen Interviews, etwa im Sinn analytischer Anamnesen (Stundenzahlen werden nicht genannt), der zweite mit Rorschachtest und TAT. Die Angaben der Arbeit basieren in höherem Maße auf den Ergebnissen der projektiven Tests als auf den schwer auf einen Nenner zu bringenden