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Die Verfasser führten an der Wiener psychiatrisch-neurologischen und medizinischen Universitätsklinik bei 28 Kindern und 14 Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern Persönlichkeitsstudien durch, die auf Charaktermerkmale, das Erleben der eigenen Krankheit sowie die Einstellung zur Umwelt, insbesondere die Mutter-Kind-Relation Bezug nahmen. Die Untersuchung beschränkte sich auf ein Gespräch mit dem Patienten (bei Kindern mit deren Müttern), dem ein Fragebogenschema als Richtlinie zugrunde lag, während die Kinder selbst nur kurz beobachtet wurden.
Das Infantilismus-Syndrom der „Herzfehler-Kinder“ vereinigt einen gesteigerten Bewegungsantrieb mit einer starken Reizbarkeit und Empfindsamkeit, aber auch Gutmütigkeit und Anhänglichkeit.
Die lebhafte Psychomotorik fällt schon bei Säuglingen mit kongenitalen Vitien auf. Bei Schulkindern kann sie infolge der damit verbundenen mangelnden Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer, sowie der nervösen Unruhe, die sich mit Tics und Gesichterschneiden vereinzelt bis zu Clownismen steigert, trotz guter intellektueller Leistung Schulschwierigkeiten auslösen. Nur selten finden