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Der folgende Beitrag zu unserem Verständnis der psychotherapeutischen Behandlung Schizophrener versucht zwei Formen des In-der-Welt-Seins zu erhellen, von denen die eine durch etliche schizophrene Patienten exemplifiziert erscheint, die andere als charakteristisch fúr einige Psychotherapeuten angesehen werden kann. Unsere Erórterung wird jedoch auf eine dritte Form des In-der-Welt-Seins hinweisen, ohne daß wir versuchen wollen, sie in allen Einzelheiten zu beschreiben, da dies unmöglich scheint. Wir befassen uns nämlich nicht mit den Ereignissen, die aus einem Miteinander von Patient und Psychotherapeut entstehen. Wir wollen uns vielmehr um Verstándnis dafür bemühen, wie es kommt, daß sie bisweilen voneinander getrennt sind.
Wenn wir nun unsere Aufmerksamkeit zuerst dem Psychotherapeuten zuwenden, so mag es scheinen, als sei er jemand, dessen Sein in dem Wissen verankert ist, daß die menschliche Existenz von Natur aus ein Geflecht von Existenzen ist: „Jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes.“1 Für den Psychotherapeuten gilt das Wort: „Kein Mensch ist ein Eiland — ganz auf sich selbst gestellt.“ Er wird wieder und wieder geboren, leidet und stirbt immerwährend hier und dort, er ist „in die Menschheit verflochten“. Dennoch ist der Psychotherapeut unzählbaren Einwirkungen ausgesetzt, die sein Wissen außerordentlich in Frage stellen und ihn zwingen, seine Existenz immer neu zu durchdenken. Zu diesen Einwirkungen gehört der sogenannte Schizophrene.
Vom Wesen der Existenz hat auch der Schizophrene eine Kenntnis, die sich jedoch zu der des Psychotherapeuten antithetisch verhält2 Während der Psychotherapeut in Wendungen denkt wie „ein Eiland — ganz auf sich selbst gestellt“ und „Stück des Kontinents“, lebt der Schizophrene weder auf