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Erstaunlich wenig Arbeiten der psychoanalytischen Literatur sind ausschließlich dem Thema der Kontrollanalyse gewidmet. Freud hat nichts darüber geschrieben. In psychoanalytischen Ausbildungskomitees hat man über die Probleme des Kontrollierens diskutiert, und über diese Diskussionen ist von Edward Bibring (5), Max Eitingon (8, 9), Franz Alexander (2), Michael Balint (3), Max Gitelson (13) und anderen berichtet worden. Zu einer endgültigen Übereinstimmung haben diese Diskussionen nicht geührt; viele Fragen sind offengeblieben. Dies mag einer der Gründe sein, daß so wenig Arbeiten über Kontrollanalyse vorliegen; es künnte jedoch auch andere geben.
Vilna Kovacs (17) wies zuerst darauf hin, daß es notwendig ist, die Gegenübertragung des Kontrollanalytikers zu verstehen, aber sie gab zu, daß es ihr oft schwerfiel, wenn der Kontrollierte nicht ihr eigener Analysand war oder seine Analyse bei ihr nicht mehr fortsetzte. Lionel Blitzsten (6), Joan Fleming (6) und Martin Grotjahn (15) haben die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Lehranalytiker und Kontrollanalytiker und die Probleme der Diskretion und Rivalität, die diese Zusammenarbeit stören köonnen, hervorgehoben. Martin Grotjahn (15) hat verschiedene Möglichkeiten des Kontrollierens sowohl bei der Psychoanalyse wie bei der Psychotherapie ausprobiert. Er hält es für vorteilhaft, wenn der Kontrollierende den Patienten, der in der Kontrollanalyse vorgestellt werden soil, in einem persönlichen Interview kennenlernt. Er empfiehlt außerdem, daß der Kandidat einen seiner späteren Fälle durch seinen früheren Lehranalytiker, der seine Tendenzen zu Gegenübertragungen kennt, kontrollieren läßt. Der viel dimensionale Charakter der Kontrollanalyse wurde von Nathan Ackermann (1) und Minna Emch (10) — von letzterer sogar in mathematischen Begriffen — aufgezeigt. Übertragungsprobleme bestehen nicht nur zwischen dem Kandidaten und seinem Patienten, sondern auch zwischen dem Kontrollanalytiker und dem Kontrollierten, zwischen dem Ko