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Käme heute eine einfache Frau aus dem Volke und würde behaupten: „Niemals wird ein Kind richtig gedeihen können, sich in gesunder Art entwickeln sowohl in körperlicher als auch in seelisch-geistiger Beziehung, ohne daß es von einer liebenden Mutter betreut wird!“, so würde die Wissenschaft den Finger aufheben, das Gesicht in Falten des Zweifels ziehen und erwidern: „Wie wollen Sie dies beweisen — wo sind Ihre Statistiken, Kurven, Durchschnittsberechnungen?“ — „Sehen Sie sich doch um, verehrte Frau Wissenschaft!“ könnte die Frau aus dem Volke entgegnen, „die Beweise liegen ja auf der Straße, wir brauchen sie gar nicht herbeizuholen, wir haben nur nötig, die Augen offenzuhalten!“ — Frau Wissenschaft würde sich abwenden.
Aber nun ist einer gekommen, der mit allen wissenschaftlichen Hilfsmitteln und technischen Schikanen ausgerüstet ist. Er hat jahrelang seine Beobachtungen gemacht, registriert, gefilmt, statistisch verarbeitet; er hat soweit als möglich alle Hypothesen ausgeschaltet und sich ans Experiment und die Beobachtung gehalten, und er hütet sich selber, Hypothesen aufzustellen. Nur darüber redet er in trockener, leidenschaftsloser Sprache, was er registriert hat und was jeder andere, der sich mit den gleichen Hilfsmitteln ausrüstet, ebenso registrieren kann — und was dann trotz der