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Die zwei behandelnden Psychiater erzählen die Geschichte der „multiplen Persönlichkeit“ der Eva Weiß, alias Eva Schwarz, alias Jane — und schließlich der unifizierten Eva, die heute befreit vom Streit verschiedener „Persönlichkeiten“ um einen „Leib“ ein unauffälliges Leben führen soll. Der Fall ist als Rarität eindrucksvoll; er wird mit etwas umständlichem, literarischem Ehrgeiz, wohltuend unsensationell im Stil der klassischen Pathographien der psychiatrischen Klinik erzählt. Der Leser, der aus der Darstellung der Behandlung etwas über die Dynamik des Alternierens der Persönlichkeiten zu erfahren hofft, wird leider enttäuscht. Die Autoren wandten offensichtlich außer allgemeiner Psychotherapie zuweilen Hypnose an (die charakteristischerweise nur bei der gehemmten, „farblosen“ Eva Weiß, nicht bei der gegen ein lastendes Über-Ich weitgehend indifferenten Eva Schwarz gelang). Nach einigen Jahren der Behandlung erlebten sie die „Geburt“ einer neuen Persönlichkeit, Jane, die. nicht nur •in Kompromiß beider älteren war — die daneben weiterhin