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Ich möchte über drei Phasen der Analyse einer Patientin sprechen, die ihre Analyse bei mir im Alter von 38 Jahren begann, nachdem sie vorher schon zweieinhalb Jahre von einem anderen Analytiker, einem Mann, behandelt worden war. Die drei Phasen unterschieden sich in vielem, haben jedoch gewisse gemeinsame Züge. Ich möchte erst in der Zusammenfassung darauf ergehen, worin diese Ähnlichkeiten bestanden. An dieser Stelle möchte ich nur. sagen, daß es sich um die intensivsten Phasen der bisherigen Behandlung handelt; wir werden später den Wert dieser Intensität prüfen und ihre theoretische und klinische Bedeutung in Erwägung ziehen.
Ich will die Patientin Miss A. nennen und zunächst ihre Erscheinung beschreiben. Sie ist eine schmächtig gebaute, in ihrem Aussehen eher nichtssagende Fräu, die anziehend lächelt und einen Kropf hat. Gewöhnlich zeigte sie einen verängstigten, fast bestürzten Gesichtsausdruck. Sie sah tatsächlich nicht normal aus, aber es fällt mir schwer, zu beschreiben, auf welche Weise sie der Welt zeigte, daß sie ihr fremd gegenüberstand. Als sie zur Analyse kam, war sie wirklich eine Fremde, die sich verloren fühlte, aber entschlossen war, ihren Weg zu finden. Sie empfand ihre Mitmenschen insgesamt als Eindringlinge und hielt sie aus ihrem Leben heraus. In mancher Beziehung wirkte sie äußerst weise in dem von Ferenczi gemeinten Sinn, wenn er die Phantasie vom weisen Säugling schildert. Sie war sensibel für das, was in anderen Leuten vorging, und ihr Gefallen und Mißfallen an mir und meiner Umgebung zeigten Geschmack und Unterscheidungsvermögen. Andererseits war sie an der Oberfläche und bei der Beschreibung von Tagesereignissen äußerst kleinlich, einfältig und irritierend. Man hatte das Gefühl, daß in ihr zwei völlig verschiedene Personen waren, und es war mir anfangs rätselhaft, wie sie es fertig brachte, gleichzeitig so weise und so dumm zu sein.
Miss A. kam zur Analyse, um