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IL Bd. und Registerband zusammen 134, — DM brosch. Der 1. Band „Symbolik des Märchens“ wurde besprochen in „Psyche“ Bd. VIII 4. Heft, Juli 1954. Seite 68-72. Der nun erschienene 2. Band rundet das
Werk erst zu einem Ganzen ab, so daß die damals geäußerte Kritik der zusammenhanglosen Materialanhäufung zum Teil hinfällig wird. Allerdings gibt der gleichzeitig erschienene mit Spannung erwartete Registerband neben vielen wertvollen Hinweisen nur wenig Hilfe, den Aufbau des Ganzen zu durchschauen, da auch im 2. Band ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis fehlt, das die Folge der behandelten Märchen aufweist. So muß sich der Leser schon selbst auf die „Suchwanderung“ durch die 1438 Seiten des Gesamtwerkes begeben, um die „schwer zu erreichende Kostbarkeit“ des Planes zu erlangen. Dieser Plan nun folgt dem Strukturaufbau des Traumes, wie ihn C. G. Jung mehrfach dargelegt hat:
Lokales: Ort, Zeit, „Dramatis Personae“
(v. Beit: Ort und Hauptgestalten des Magischen. I. Bd. 1. Buch).
Exposition, Darstellung des Problems.
(v. Beit: Die Suchwanderung. I. Bd. 2. Buch).
Peripetie, Darstellung einer Wandlung.
(v. Beit: Das Problem der Erlösung. II. Bd. 1. Buch).
Lysis, Resultat, sinnvoller Abschluß (v. Beit: Das befreiende Erkennen. II. Bd. 2. Buch).