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Viele wertvolle Arbeiten aus dem ersten Schülerkreis Sigmund Freuds sind für den heutigen Leser kaum noch zugänglich. Die Gedanken und Beobachtungen aus jenen Tagen der Anfänge der Psychoanalyse haben aber häufig bis heute nichts an Frische und Eindringlichkeit verloren. Es ist viel von der Faszination, sich in neuentdeckten Bereichen zu bewegen, spürbar geblieben. Dabei ist bewundernswert, mit wieviel Prägnanz damals aus den Erfahrungen mit wenigen Kranken wesentliche Zusammenhänge gesehen wurden.
Um manche historischen Zusammenhänge zwischen den frühen Konzepten der psychoanalytischen Forschung und ihrem gegenwärtigen Entwicklungsstand sichtbarer werden zu lassen, beabsichtigen wir, in lockerer Reihenfolge einige dieser fast vergessenen Arbeiten neu zu drucken. Wir beginnen mit einer 1913 erschienenen Arbeit von Ernest Jones (Internat. Zeitschr. f. Psychoanalyse, Bd. I. Sie wurde in englischer Fassung 1923 in die „Essays in Applied Psycho-Analysis“ aufgenommen).
Krankheit und Tod ließen Dr. Jones nicht mehr, wie geplant, dazu kommen, eine auf die Entstehungszeit rückschauende Einleitung zu schreiben. So veröffentlichen wir seine Studie in diesem Augenblick in ehrendem Gedenken an diesen Forscher, dessen Größe durch die Verbindung von Mut und Treue mit hoher wissenschaftlicher Begabung und Originalität zu kennzeichnen ist.