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Das Buch behandelt dasjenige Zustandsbild, das der Arzt für gewöhnlich die „einfache Fettsucht“ nennt und das in der Regel dadurch zustande kommt, daß der betreffende Mensch mehr ißt und sich weniger bewegt, als ihm zuträglich ist. Die Verfasserin schließt diejenigen Fettsuchtformen bewußt aus ihren Betrachtungen aus, die durch Hirntumoren oder operative Eingriffe am Gehirn, nach Encephalitis und anderen Infektionskrankheiten entstehen. Ebenso jene Fälle, bei denen das Symptom in Verbindung mit Geisteskrankheit oder Entwicklungsstörungen in Erscheinung tritt. Sie begründet die Einengung des Themas mit dem Hinweis darauf, daß diese durch nachweisbare organische Veränderungen entstandenen Fettsuchtformen extrem selten sind (nach statistischen Erhebungen betragen sie 1 bis 5 Prozent der Fettsüchtigen) und daß dieselben sehr gründlich erforscht sind; ganz im Gegensatz, so stellt sie fest, zur einfachen Fettsucht, über die man bis vor wenigen Jahren noch sehr wenig wußte. Auch heute noch sei die Kenntnis über diesen Zustand, vor allem der ätiologischen Momente, gering. Bezeichnungen