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Der Autor, Theologe, Arzt, Psychotherapeut, ist in dieser glücklichen Kombination autorisiert, das Verhältnis der Psychologie und Anthropologie Jungs zum Menschenbild der Bibel zu untersuchen. In 6 Kapiteln stellt er Jungs Psychologie und Metaphysik den Aussagen des Christentums über den Menschen und das Verhältnis Mensch—Gott gegenüber (Das kollektive Unbewußte; das archetypische Symbol Jesus Christus; das Böse; die Selbstwerdung bei Jung und die Erlösung; das Selbst bei Jung und die biblische Botschaft von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen; Trinität und Quaternität), um abschließend und zusammenfassend Religion und Psychologie zu behandeln. — Die Kenntnis der Unterscheidung des persönlichen und des kollektiven Unbewußten, darf an dieser Stelle als bekannt vorausgesetzt werden. Die Archetypen sind „die Herrschenden, die Götter“, sind die bereits in der Gnosis geahnten, von der Alchemie wieder aufgenommenen „Funken“, radii et scintillae der Allseele. Sie sind mit dem Geist Gottes identisch. Allseele, Weltseele, kollektives Unbewußtes, Karma sind verschiedene Ausdrücke derselben Sache. Jung hat, so könnten wir sagen, eine Transzendenz „nach