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Eine reichhaltige Arbeit an Literatur, Berichten und Kritiken mit einem Vorwort von Hartlaub. Von ihm ist auch
die dankenswerte Erweiterung des Schrifttums auf die deutschsprachigen Arbeiten.
Die wissenschaftliche Methodik kann, wie man sieht, auch an solch abgelegenem Geschehen wie dem Occulten der menschlichen Erkenntnis sehr vieles zugänglich machen. Seitdem unsere Großeltern Zeitschriften wie die Sphynx lasen, haben eine Reihe Forscher eine gewisse Ordnung in die Vorstellungen über occulte oder spiritistische Ereignisse gebracht. Hierüber, über die Entwicklung und über den derzeitigen Stand der bereits gesicherten Erkenntnisse sowie über die noch im Halbdunkel von verschiedenen Überzeugungen liegenden Phänomene berichtet der französische Parapsychologe Amadou.
In einem ersten Teil setzt er sich mit der Begriffsbildung auseinander. Er legt besonderen Wert auf die Feststellung, daß nicht der Inhalt (Gott, Teufel, Geister etc.) und dessen Werte Sache des Parapsychologen sind, sondern nur die Art und Weise, in welcher dieser Inhalt sich kund tut und die Möglichkeit der Beobachtung dieses Geschehens. Es ist genauso primtiv, einen Sachverhalt zu negieren, wie aus Glauben und Gefühl heraus etwas darüber zu behaupten.
Die Ausführungen zeigen, daß die beschriebenen Sachverhalte psychologischer Natur sind. Deshalb wurde auch der Ausdruck Parapsychologie geprägt, und es wird gefordert, daß die gewonnenen Erkenntnisse sich in die Schul-psychologie überführen lassen.
Amadou versucht alle Möglichkeiten im Hinblick auf eine transzendente Welt auszuklammern und die wissenschaftliche Diskussion ganz auf die Tatbestände zu reduzieren, welche sich auf Bekanntes zurückführen oder eine solche Annäherung doch erhoffen lassen. Hartlaub weist in seinem Vorwort dann gerade auf die Diskussion hin, welche um die Fragwürdigkeit — auch im eigentlichen Sinne des Wortes — der gefundenen Sachverhalte und der damit verbundenen Begriffsbildungen geführt wird. Er weist auch auf die Nutzbarmachung d