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Die hier vorgelegten „neun Lebensbilder“ stammen aus dem Nachlaß des bekannten Schweizer Gelehrten. Mit großer Lebendigkeit und in treffsicheren Formulierungen ist in ihnen Leben und Zeit der dargestellten Figuren eingefangen. Besonders reizvoll scheinen die Kapitel über die Frauen, wie z. B. Karoline Schlegel-Schelling und Juliane von Krüdener, in denen die gegenseitige Verknüpfung zwischen Charakter und Lebensweg eindrücklich hervortritt. Hingegen ist z. B. über Napoleon und Schiller wie auch Vinzent van Gogh von anderer Seite wohl schon Wesentlicheres ausgesagt worden. Aber auch hier imponieren Kenntnisreichtum und stilistische Prägnanz des Verfassers. Im ganzen eine anregende und für den historisch-biographisch interessierten Psychologen empfehlenswerte Lektüre.