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Das Allan Memorial-Institut wurde 1943 gegründet. Vom Tage seiner Eröffnung an wurde es nach den Grundsätzen einer „offenen Klinik“ geführt. Das Institut verfügt jetzt über eine klinische Abteilung mit 88 Betten und ein sogenanntes „Day Hospital“ (Tagesklinik) für 48 Patienten. Damit können etwa 1000 Kranke im Jahr untersucht und behandelt werden.
Bei den Kranken handelt es sich sowohl um Psychoneurotiker wie auch um solche mit verschiedenen psychotischen Zustandsbildern, gelegentlich auch um Fälle von Psychopathie. Etwa die Hälfte der Patienten lebt von 9-17 Uhr in der Klinik. Bei der restlichen Hälfte werden entweder Nachbehandlungen auf lange Sicht mit dem Ziel der Wiederherstellung oder vorbeugende Behandlungen durchgeführt. Diese langfristigen therapeutischen Maßnahmen gelten manisch-depressiven Kranken, die innerhalb der letzten 10 Jahre mehr als zwei Phasen erlitten. Diese Kranken werden monatlich für die Dauer von 5 Jahren an mehreren Wochenstunden zur vorbeugenden Behandlung — gewöhnlich mit Elektroschock — in die Klinik einbestellt. In ähnlicher Weise kommen Schizophrene während einer Zeit bis zu zwei Jahren zur Behandlung. Unter den ambulant behandelten Patienten befinden sich viele, die gerade aus einer Heilanstalt entlassen wurden. Diese erfahren während des ersten Monats nach der Entlassung eine sorgfältige Nachbehandlung. Seit kurzem wurde die therapeutische Betreuung einer Gruppe alter Menschen begonnen; außerdem steht eine Alkoholiker-Klinik zur ambulanten Behandlung Trunksüchtiger zur Verfügung.
Es gibt also keine verschlossenen Türen, und kein Kranker, der um Aufnahme bittet, wird abgewiesen. Es kommen sowohl paranoide Schizophrene, Alkoholiker, Senil-Demente und Manisch-Depressive als auch eine große Zahl von Psychoneurotikern zur Aufnahme. Die einzelnen Stationen sind nicht nur „nicht geschlossen“, es leben auch männliche und weibliche Patienten auf der gleichen Station. Außerdem besitzt die Klinik keine der üblichen Sicherheitsvorkehrungen: die F