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Einer Anregung der beiden Herausgeber dieses Symposiums, Benedetti und Müller, folgend, haben sich rund dreißig Psychiater und Psychotherapeuten zur Diskussion von Vorträgen zusammengetan, die sich alle mit der seelischen Behandlung der Schizophrenen beschäftigen und in der Mehrzahl konkrete Fälle bringen. Ist es in der Regel schon kaum möglich, Kongreßberichte, die nur Referate enthalten, adäquat zu referieren, so gilt dies erst recht für den vorliegenden, der außerdem fast alle Diskussionsvoten vermittelt. Viele der letzteren sind nicht weniger wichtig als die Vorträge, müßten also auch zu Wort kommen. Statt das unmögliche Unterfangen einer referierenden Vermittlung des gebotenen Inhalts dennoch zu versuchen, begnüge ich mich mit der wertenden Wiedergabe des Eindrucks, den mir die Lektüre hinterlassen hat: der Band scheint mir ein Markstein auf dem — man möchte sagen — heroischen Weg der Schizophreniepsychotherapie zu sein. Ohne die praktischen und theoretischen Diskrepanzen zu verschleiern, haben sich die Teilnehmer ernsthaft um ein gegenseitiges Verstehen bemüht. Alle sind sich der Problematik des sie einigenden Unternehmens bewußt. Die Aussprachen halten sich durchwegs auf einem Niveau, das in ähnlichen Veranstaltungen selten erreicht wird. Die Überschriften der abgedruckten Vorträge sind folgende: G. Benedetti: Die soziologische, psychologische und psychotherapeutische Schizophrenieforschung 1951-1956; P. C. Racamier: Sur les conditions techniques d'application de la psychanalyse aux schizophrènes; R. Schindler: Über die grundsätzliche Stellung der Psychotherapie bei Psychosen; W. Th. Winkler: Bericht über den Verlauf einer psychotherapeutischen Behandlung bei einer an Katatonie leidenden Patientin; M. Siirala: Züge der Situation Schizophrenie; A. Fuchs-Kamp: Zur Innenwelt einer paranoiden Psychose; A. Storch: Zur schizophrenen Abwandlung der Struktur des Menschseins, erläutert an einem psychotherapeutisch behandelten Krankheitsfall; F. W. Beese: Der psychotis