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Die lapidare Feststellung Freuds, der Schizophrene entziehe sich infolge der Abwendung seines Interesses von der Außenwelt (d. h. wegen seines „sekundären Narzißmus“) der Beeinflussung durch die Psychoanalyse, stammt aus dem Jahre 1914. Theorie und Praxis der letzten Jahrzehnte haben aber gezeigt, daß diese pessimistische Auffassung Freuds zumindest nicht uneingeschränkt gültig ist. Intensiven psychotherapeutischen Bemühungen kann es durchaus gelingen, weitgehende Besserungen bei schizophrenen Psychosen zu erzielen. Aus diesem Grunde werden in den letzten Jahren in immer zunehmendem Umfang vor allem in den angelsächsischen Ländern innerhalb oder außerhalb der Kliniken und Anstalten lebende Schizophrene analysiert. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, daß man in den Vereinigten Staaten unter dieser Diagnose nicht nur prozeß-psychotische Zustandsbilder, sondern auch sogenannte „borderline cases“ subsumiert, Fälle also, die hierzulande meist als psychasthenische,