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Die Machtelite in den Vereinigten Staaten besteht gegenwärtig, wie Mills es sieht, aus einer Art soziologischem Triumvirat: dem Führungsstab der großen Konzerne, der militärischen und der politischen Spitze. Das sind, in seinen Worten, „the corporate rich, the warlords and the political directorate“. Nach seiner Darstellung sind diese drei Führungsschichten, was Mitgliedschaft, Informationsaustausch und gemeinsame Interessen anbelangt, eng miteinander verzahnt. Dafür bringt Mills viele Beispiele: Wilson, der Präsident des größten amerikanischen Konzerns und zugleich der höchstbezahlte Manager der USA, wurde beispielsweise Verteidigungsminister, McArthur wurde nach seiner Entlassung aus der Armee Aufsichtsratsvorsitzender der Remington Rand-Gesellschaft usw.
Mills' Untersuchungen widerlegen das amerikanische Credo, nach dem ein Zeitungsjunge auch noch heute unschwer Millionär werden kann. Denn nach diesen Untersuchungen rekrutiert sich die überwiegende Mehrzahl der Angehörigen der Machtelite aus den Familien der bereits Arrivierten, d. h. der reichen Oberschicht. Die Kinder dieser Schicht besuchen eine begrenzte Zahl privater Vorbereitungsschulen und Spitzenuniversitäten wie Harvard oder Princeton; sie heiraten untereinander, sie treffen sich in wenigen exklusiven Klubs; sie sind durch einen gemeinsamen Lebensstil, eine gemeinsame Definition der soziologischen Realität und