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Das Werk stellt zum ersten Mal die jüdische Mystik aus ihren Originalquellen heraus dar. Diese Mystik entstand in der Spätantike, und ihre Ursprünge wurden weitgehend mitgeformt durch den großen jüdisch-alexandrinischen Exegeten Philon, den Hauptvertreter der jüdischen Philosophie im Altertum (25 vor bis 50 nach Christus). Wenn — nach Scholem — der vorläufig letzte große Vertreter der jüdischen Mystik 1935 verstorben ist (es war der Oberrabbiner Palästinas), so umfaßt die jüdische Mystik heute bereits einen Zeitraum von 2000 Jahren. Verständlich daher, daß selbst ein so ungewöhnlich belesener Autor wie Professor Scholem sich auf die Schilderung der Hauptströmungen