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Aus der an das Einleitungsreferat Th. W. Adornos anschließenden, lebhaften Diskussion bringen wir die Voten einiger Gesprächsteilnehmer, von denen wir annehmen, daß sie für den Leser von besonderem Interesse sind. Es handelt sich bei den Texten um die von den Autoren redigierten Bandaufnahmen, wobei Herr K. W. Bash seinen Diskussionsbeitrag zu dem weiter unten abgedruckten Artikel erweiterte.
Herr Adorno hat wesentlich auf Grund seiner Analyse der Los-Angeles-Times-Spalte gesprochen. Ich möchte zunächst zum ersten Teil unserer Diskussion — also noch nicht zum psychoanalytischen Teil im engeren Sinne — einiges aus dem deutschen Raume bemerken. Unlängst ist eine Arbeit von Schmidtchen mit dem Titel „Soziologisches über die Astrologie“ erschienen (Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychol. I, Nr. 1, ). Diese Arbeit basiert auf einer Repräsentativbefragung des Allens-bacher Institutes für Demoskopie, erhoben an 2000 Bürgern der Bundesrepublik im Alter von 18 bis zu 70 Jahren. Von den Ergebnissen hier nur so viel: 30 % der deutschen Bevölkerung sind Astrologieliebhaber; das Gros der Befragten wußte nicht, was das Wort „Astrologie“ bedeutet; 15 % der positiv Eingestellten glaubte an eine ernstzunehmende Astrologie — das ergibt für die Bundesrepublik 5 bis 6 Millionen Menschen; das Gros der Gläubigen kennt nur die von Herrn Adorno soeben angesprochene Vulgärastrologie; nur 7 % der Befragten kannten ihr individuelles Horoskop; von allen Befragten waren 34 % Frauen und 19 % Männer astrologiegläubig; Personen mit mittlerer Reife waren positiver eingestellt als sowohl diejenigen mit Volksschul-, als auch die mit höherer Schulbildung; unter Nicht-kirchgängern wurden mehr Astrologiegläubige gefunden als unter Kirchgängern. Soviel aus dieser Untersuchung zur Übersetzung der Fragestellung Herrn Adornos in unsere Verhältnisse.
Ich habe mir weiter den Spaß gemacht, die astrologischen Briefkästen unserer Tages- und Wochenzeitungen etwas näher zu betrachten. Dabei ent