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Die Frage nach dem Aufbau und der Entwicklung der Psychohygiene als akademisches Unterrichtsfach an der Basler Universität gibt Anlaß, über eine der verschiedenen Institutionen während meiner Lehrtätigkeit kurz zu berichten.
Grundlage der Einführung war die jedes Semester durchgeführte Vorlesung. Ihr Thema wechselte. Zentral waren Fragen des seelischen Gesundheitsschutzes in den verschiedenen Lebensaltern, meist in Zusammenhang mit aktuellen Zeitfragen der Individual- und Massenpsychologie.
Die „Arbeitsgemeinschaft für Psychohygiene an der Universität Basel“ diente der Weiterbildung. Sie umfaßte drei Gruppen:
Eine Gruppe bildeten die in jedem Semester sich einschreibenden Studierenden und Hörer für die eine oder beide der regelmäßig stattfindenden „Arbeitsgemeinschaften“ für Mediziner wie für Angehörige und Hörer anderer Fakultäten. Sie wurden in Form von Seminaren abgehalten.
Eine Gruppe von Studierenden und Hörern, die schon mehrere Semester Vorlesungen und „Arbeitsgemeinschaften“ besucht hatten und die unabhängig vom Semester nach Bedarf zusammenkamen, um wissenschaftliche und praktische Fragen der Psychohygiene zu besprechen. Dissertationen, Vorarbeiten für Kongresse über Psychohygiene und verwandte Gebiete, Übersetzen von Publikationen aus fremden Sprachen, Einzeluntersuchungen über sozialhygienische Probleme, Verwaltung der Bibliothek, Katalogisierung und wissenschaftliche Auszüge aus Büchern und Zeitschriften, Beteiligung an oder Veranstaltung von Kursen und Vorträgen über Psychohygiene fielen in den Bereich der Arbeit dieser Gruppe.
Es war seit 1942 üblich, in einzelnen Semestern Fachvertreter von Grenzgebieten der Psychohygiene oder Fachvertreter der Psychohygiene selbst zu Referaten für die Semester-Arbeitsgemeinschaft aufzufordern; Vertreter der Psychotherapie, Philosophie, Soziologie, Pädagogik, Theologie, Rechtswissenschaft, Psychiatrie und der Literaturwissenschaft übernahmen Referate. Außerdem wurde eine Gruppe „Korrespondierende Mitglieder“ gegründet (Wi