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1. Lieferung: Diese ist Teil des IV. Bandes — Spezielle Psychotherapie II und Neurosenprophylaxe — und behandelt im besonderen die „organismischen Verfahren“.
B. Stokvis behandelt in sehr eingehender und auch kritischer Weise das Kapitel „Suggestion“ und stellt in einem weiteren „Allgemeine Überlegungen zur Hypnose“ an. Wegen der vom Autor empfundenen Unzulänglichkeit des Wortes „Suggestion“ schlägt er den Ausdruck „affektive Resonanz“ vor. Suggestion sei „die (affektive) zwischenmenschliche Beeinflussungsmöglichkeit auf Grund eines vorhandenen Gemeinschaftserlebens“. Die Formel für „Autosuggestion“ lautet dementsprechend: „affektive Auto-Resonanz“, die „affektive intraindividuelle autogene Beeinflussungsmöglichkeit auf Grund des Erlebens eines Ich-Selbst-Verhältnisses“. Eine Frage: sollte man nicht lieber „Bestehen“ statt „Erleben“ einsetzen?
In dem Streit zwischen der alten bzw. neuen Schule von Nancy (Bernheim, Liébault bzw. Baudouin), die jede Suggestion auf Autosuggestion beruhen lassen, und der Meinung der „Pariser Schule“ Charcots, jede Autosuggestion sei letztlich (Hetero-)Suggestion, bezieht der Autor einen vermittelnden Standpunkt, indem er von der „Zwei-Einheit von Hetero- und Autosuggestion“, von der „unverbrüchlichen Totalität“ beider, spricht.
In der Darstellung der verschiedenartigen suggestiven Arbeitsweisen wird ein großes Material übersichtlich und abgewogen gebracht. Ob das Fehlen einer letzten Konsequenz bei der Beurteilung moderner besonderer Suggestionsmethoden (vgl. mein Referat Psyche XI, 1957/58, Seite 910-915) auf übergreifende Einteilungsgesichtspunkte dieses Handbuches zurückgehen oder einfach darauf beruhen, daß die expliziertere Darstellung erst jüngeren Datums ist, diese Frage bleibe dahingestellt.
Ein wichtiger Fragenkreis, nämlich die Beziehungen von „Suggestion“ zur „Übertragung“ einerseits, zur „aufdeckenden Psychotherapie“ andererseits, wird wohl berührt, doch nicht weiter verfolgt. In welcher Form und in wieferne enthält z. B. die Ps