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Die Verfasserin hat in der Französischen Gesellschaft für Psychoanalyse ihre „intuitive Methode der analytischen Psychotherapie der Psychosen“ wissenschaftlich ausgebaut (Seite 9). Unter „analytischer Psychotherapie“ wird eine Fokalisierung auf den jeweils „gelebten“ Körper verstanden in der Hoffnung, zu einer für die Psychiatrie fruchtbaren Synthese zwischen Psychoanalyse und Konstitutionsbiologie zu gelangen (Seite 11/12). Im Anschluß an Frends „dynamische Schichtdarstellung“ soll „dynamische Geologie“ betrieben werden. „Als dynamische Strukturierung bezeichnen wir den Prozeß der Zusammenfügung seelischer Schichten, die ihren Zusammenhang verloren hatten. Der Vorgang der dynamischen Strukturierung ermöglicht es, festen ‚Boden‘ zu gewinnen und so den seelischen Untergrund wieder tragfähig zu machen“ (Seite 13). Die Verfasserin meint, eine Neustrukturierung sei durch Neuordnung der den Körper betreffenden Bruchstücke zum Ganzen des Körperbildes gewinnbar. „Gelingt es, Teile des Körperbildes untereinander in Beziehung treten zu lassen, dann wird der Körper ‚bewohnbar‘ und die Raum-erfahrung führt zu einer Zeiterfahrung. Wird dieser Körper in seiner Begrenztheit als Körper eines Mannes oder einer Frau anerkannt, dann wird ein sinn-volles Wünschen und die Hinwendung auf ein Du vorbereitet, und so kann der Mensch als Person in seine Geschichte eintreten“ (Seite 13). Die Verfasserin sucht bei ihren Schizophrenie-Patienten nach einem „rettenden Halt in Form einer ‚dynamischen Parzelle‘ “, aus der das zerstörte Körperbild neu entstehen kann. „Diese Dynamikfelder, die wir für die praktische Arbeit an der Psychose als Phantasma bezeichnen, gestatten uns, das zerfallene Körperbild neu aufzubauen … Der eigentliche therapeutische Zugriff besteht … in der Schaffung eines Phantasmas, um den Bruch im Körperbild zu heilen“ (Seite 14). Die Verfasserin bringt ausdrücklich wörtliche Protokolle ihrer Patienten, auch um „Wurzelsituationen des Wortes“ erkennbar zu machen, „die die spezif